Liza Waschke bei Lasermed: „Statt dem Augenlasern bekomme ich die ICL – ich vertraue Lasermed und freue mich sehr!“

16.07.2020

Im Mai entschied sich Influen­cerin und Schau­­spie­lerin (RTL2-Sen­dung „Berlin Tag und Nacht“) Liza Waschke für eine Augen­­laser-Be­hand­­lung bei Lasermed. Im Laufe der letzten Monate hatte sie sich dazu ent­­schieden, ihre Fehl­­sich­tig­­keit lang­­fris­tig korri­­gieren zu lassen. Beglei­ten Sie sie hier bei Ihrer Vor­­unter­­such­ung und Ent­­schei­­dung zur passen­­den Behand­­lungs­­me­thode ihrer Fehl­­sich­tig­­keit.

Liza Waschke am Eingang der Augen­klinik am Witten­berg­platz Nähe Kur­fürsten­damm in Berlin

„Ich habe einfach keine Lust mehr Kontakt­linsen zu tragen und eine Brille macht sich auch nicht immer gut.“ Ent­schieden hat sie sich schließ­lich für eine implan­tier­bare Kontakt­linse (ICL): „Ich kann meine Augen nicht lasern lassen, weil meine Horn­haut dafür zu dünn ist. Aber ich finde, das ist über­haupt kein Problem – ich ver­traue Lasermed und freue mich sehr auf mein Brillen­freies Leben.“

Disclaimer: Alle ent­sprech­enden Schutz­maß­nahmen zur Ein­däm­mung der Corona-Pandemie wurden einge­halten. Die ohne­hin schon hohen Hygiene­maß­nahmen in der Augen­klinik am Witten­berg­platz wurden noch einmal verstärkt. Alle Betei­ligten trugen einen Mund-Nasen-Schutz, wenn ein Sicher­heits­ab­stand von andert­halb Metern aufgrund der Art und Weise der Unter­such­ung nicht ange­halten werden könnte. Darüber hinaus standen Des­infek­tions­mittel bereit, mit denen auch vorab jedes Messg­erät ge­reinigt wurde.

Die ersten Schritte der Voruntersuchung

Mit der Penta­cam werden die Horn­haut und Vor­der­kammer­tiefe des Auges ver­messen.

Am 19. Mai 2020 war es so weit: Unsere leitende Opto­me­tristin Lydia Herzog empfängt Liza Waschke in der Augen­klinik am Witten­berg­platz. In Ruhe ange­kom­men, erklärt sie ihr den genauen Ablauf der Vor­unter­such­ung: „Neben der Mes­sung der Seh­stärke ist aus medizi­nischen Gründen auch eine ganz­heit­liche Ver­messung der Augen sehr wichtig. Wir gehen sicher, dass die Augen voll­kom­men gesund sind und unter­suchen sie deshalb sehr genau. Insge­samt vermesse ich beide Augen mit insge­samt sieben moder­nen Mess­geräten – den Ablauf erkläre ich dann jeweils im Detail. Aber keine Sorge: Das tut nicht weh und Sie können nichts falsch machen.“

Dann geht es auch schon mit der ersten Unter­such­ung los: Mit der Pentacam wird eine Topo­graphie der Horn­haut erstellt. Diese ist wie eine Land­karte der Horn­haut­ober­fläche auf der natür­liche Un­regel­mäßig­keiten wie Berge und Täler zu erken­nen sind. Dazu schaut Liza in die Penta­cam: Eine Kombi­nation aus Spalt­beleuch­tung und Schein­pflug­kamera, die sich gemein­sam vor dem Auge im Kreis drehen. Zudem wird die gesamte Augen­vor­der­kammer in allen Seg­ment­posi­tionen unter­sucht. Dabei werden Höhen-, Krüm­mungs-, und Tiefen­daten erfasst – wie bei einer Land­karte.

Vermessung der Augen

Horn­haut­ver­messung mit dem IOL-Master

Nach­dem die Horn­haut mit der Penta­cam vermessen wurde, geht es weiter mit dem soge­nannten IOL-Master (IOL steht für Intra­okular­linse). Dieser ist für die bio­met­rische Vermes­sung des gesamten Auges zuständig. Dafür schaut Liza ledig­lich in eine Röhre und ein spezieller optischer Laser vermisst mit einem hoch­präzisen Mecha­nismus ihre Augen – ohne Berührung und voll­kommen schmerz­frei.

Übrigens: Früher wurde für diese Messung noch eine Ultra­schall­sonde auf das Auge gesetzt, wozu vorab eine Betäu­bung nötig war. Heut­zu­tage ist das anders: Der IOL-Master ist weitaus präziser, wo­durch die Augen kontakt­los und ohne Betäu­bung ver­messen werden können.

Die leitende Opto­metris­tin misst die Pupillen­weite bei Dunkel­heit

Anschließend erfolgt die Unter­such­ung mit dem Pupillo­meter: Das sieht aus wie eine Röhre, die auf die Augen­partie aufge­setzt wird, ohne das Auge zu berühren. Diese Unter­such­ung ist für das Augen­lasern beson­ders wichtig, damit die zu behan­delnde Fläche so gewählt wird, dass es im Anschluss nicht zu uner­wünschten Blend­effekten kommt. Dies gilt auch für die implan­tier­bare Kontakt­linse (EVO Visian ICL). Somit werden Lizas Pupillen bei Hellig­keit, Däm­mer­ung und voll­stän­diger Dunkel­heit vermessen, um ein sicheres Ergeb­nis bei allen Licht­ver­hält­nissen zu ermitteln.

Die objek­tive Seh­stärke wird mit dem Auto-Refrak­tometer ermittelt.

Eine Tür weiter erwartet Liza die objek­tive Seh­stärken­bestim­mung. Auch hier legt sie ihren Kopf ledig­lich auf die Stütze des Geräts und schaut in das Mess­gerät. Lydia Herzog erklärt: „Der Refrak­to­meter projiziert ein Bild auf die Netz­haut und bestimmt, welche zusätz­liche Brech­kraft nötig ist, um eine scharfe Abbil­dung zu erhalten. Die Werte der Unter­such­ung dienen dabei als Aus­gangs­punkt für die sub­jektive Seh­stärken­bestim­mung, die wir gleich danach zusam­men machen werden.“

Auch bei dieser Mes­sung muss Liza ledig­lich in das Gerät schauen und kann dabei nichts falsch machen.

Sehstärkenbestimmung

Sub­jek­tive Seh­stärken­messung mit Visus­tafel

Gesagt, getan – Liza schaut anschließend ohne Ihre Seh­hilfe auf eine Visus­tafel: Da­rauf sind mehrere Zeilen mit unter­schied­lich große Seh­zeichen (ver­schie­den große Buch­staben und Zahlen) zu sehen. Dabei verdeckt sie abwech­selnd das linke und dann das rechte Augen mit Ihrer Hand und gibt sie an, welche Zeile sie als letztes erken­nen kann. Die Opto­metristin notiert ihre Werte penibel.

Subjek­tive Seh­stärken­messung mit dem Pho­ropter

Im Anschluss sitzt sie vor dem soge­nan­nten Pho­ropter: Er sieht aus wie eine über­große Brille bei dem die Brillen­gläser indivi­duell einge­stellt werden. Die meisten ken­nen das Gerät bereits vom Optiker, wenn eine neue Brille gekauft wird.

Durch den Phoropter blickt sie wieder auf die Visus­tafel. Nun wird für beide Auge geprüft, welches das kleinste noch erkenn­bare Zeichen ist und mit welcher Brillen­glas-Stärke dieses erkannt werden kann. Die Unter­such­ung mit dem Pho­ropter dient zum Fein­ab­gleich der Seh­stärken­be­stim­mung.

Mit der Spalt­lampe unter­sucht der Augen­arzt Lizas Augen­hinter­grund

Zu­aller­letzt wird Lizas Augen­hinter­grund mit der Spalt­lampe von einem Augen­arzt unter­sucht. Um das Fenster, durch das der Augen­arzt in das Auge blickt beson­ders groß zu halten, werden die Pupillen durch spezielle Augen­tropfen geweitet.

Übrigens: Die Tropfen lähmen die inneren Augen­muskeln vor­über­gehend, sodass sich die Pupille auch bei direk­tem hellen Licht nicht mehr reflex­artig zusam­men­zieht. Die Wirkung der Tropfen ist voll­kommen unge­fährlich und lässt bereits nach einigen Stunden nach. Manche Patienten empfin­den ledig­lich ein leichtes Brennen beim Einträu­feln in das Auge. Auf­grund der Wirk­ung der Tropfen dürfen Sie im An­schluss nicht selbst mit dem Auto fahren.

Liza Waschke und ihr Chirurg Dr. Thomas Pahlitzsch

Während die Tropfen einwirken, kommt auch Lasermed Chefarzt und Chirurg Dr. Thomas Pahlitzsch hinzu. Während Lizas Augen­hinter­grund noch mit der Spaltlampe unter­sucht wird, schaut er sich ihre Unter­suchungs­ergeb­nisse an. Die Über­raschung: „Ihre Augen können nicht gelasert werden…“

Die Lösung: Die implan­tier­bare Kontakt­linse (ICL)

Am Augen-Model wird erklärt, wo die implan­tier­bare Kon­takt­linse im Auge sitzen wird.

Dr. med. Pahlitzsch erklärt Liza anhand Ihrer refrak­tiven Werte aus der Unter­such­ung, dass ihre Horn­haut zu dünn für eine Augen­laser-Behand­lung ist. „Jedoch ist die implan­tier­bare Kontakt­linse eine medizi­nisch sinn­volle, sehr moderne und beson­ders schonende Alter­native zum Augen­lasern.“, erklärt der erfahrene Chirurg.

Liza kann sich die EVO Visian ICL in einem kleinen Behälter genau ansehen

Die EVO Visian ICL (implan­tier­bare Kontakt­linse) sitzt unsicht­bar hinter der Iris (Regen­bogen­haut) und ist – anders als das Augen­lasern – jeder­zeit voll­ständig rever­sibel. Sie wird aus einem spe­ziellen bio­kom­pati­blen Material indivi­duell ange­fertigt und schützt sogar vor UV-Strahlen. Die ICL ist auch für Patienten mit trock­enen Augen geeignet.

„Ich fand das Ver­fahren von Anfang an sehr gut. Nach­dem ich erfah­ren habe, dass über­haupt nur aus­ge­wählte Opera­teure die ICL ein­setzen dürfen und die Linsen extra aus den USA einge­flogen werden, war mir klar: Das ist ganz schön exklusiv.“ – Liza Waschke

Die Ent­schei­dung steht also fest: Lizas Fehl­sichtig­keit wird mit der implan­tier­baren Kon­takt­linse (ICL) korrigiert.

Ver­ein­barung des ersten Behand­lungs­termins

Fort­setz­ung folgt…

Nun stehen zwei Behand­lungs­ter­mine an, an denen zu­nächst in das eine und dann in das andere Auge die für Liza gefert­igten ICL-Linse einge­setzt wird. Den genauen Ablauf und wie sie die Behand­lung erlebt hat, erfahren Sie dem­nächst im zweiten Teil des Er­fahr­ungs­berichts.

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